SR 951.26 (Covid-19-SBüG)
In Kraft951.26 — Bundesgesetz vom 18. Dezember 2020 über Kredite mit Solidarbürgschaft infolge des Coronavirus (Covid-19-Solidarbürgschaftsgesetz, Covid-19-SBüG)
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Automatisch analysierte Gesetzesänderungen
Art. 4 Abs. 1 lit. a/b: Zinssatz für Art.-3-Bürgschaften auf 0,0%, für Art.-4-Bürgschaften auf 0,5% p.a. festgesetzt. Ab 31.3.2026.
Verordnung über die Anpassung der Zinssätze nach dem Covid-19-Solidarbürgschaftsgesetz
Kurzanalyse
Die Zinssätze für ausstehende Covid-19-Solidarbürgschaftskredite werden neu festgelegt. Kredite, die durch eine Bürgschaft nach Art. 3 Covid-19-SBüV besichert sind, werden mit 0,0% p.a. verzinst. Für Bürgschaften nach Art. 4 Covid-19-SBüV gelten neu 0,5% p.a., sowohl für Kontokorrentlimiten als auch für Vorschüsse mit fester Laufzeit.
Covid-19-SBüG regelt Solidarbürgschaftskredite. Ab 31.03.2025: Zinssatz 0,25% (Art. 3-Bürgschaft) bzw. 0,75% (Art. 4-Bürgschaft).
Verordnung über die Anpassung der Zinssätze nach dem Covid-19-Solidarbürgschaftsgesetz
Kurzanalyse
Der Bundesrat passt die Zinssätze für Covid-19-Solidarbürgschaftskredite an. Für Kredite mit Bürgschaft nach Art. 3 Covid-19-SBüV gilt neu 0,25% pro Jahr, für Kredite nach Art. 4 Covid-19-SBüV (Kontokorrentlimiten und Vorschüsse mit fester Laufzeit) je 0,75% pro Jahr. Die Änderung tritt dringlich per 31. März 2025 in Kraft und betrifft Unternehmen, die noch ausstehende Covid-19-Solidarbürgschaftskredite bedienen.
Bundesgerichtsurteile
Schlüsselurteile
Entscheide die am meisten Artikel dieses Erlasses zitieren
Art. 2
Bundesgericht weist Beschwerde ab, weil die Rückzahlung eines ordentlich gekündigten Aktionärsdarlehens nach Covid-19-Kreditbezug keine klare Rechtslage ergibt.